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Siemens war noch mit rund 17 Prozent bei seiner ehemaligen Tochter Osram beteiligt.

In der heutigen Nacht hat sich der DAX-Konzern aber von dieser Beteiligung getrennt. Die Aktien gingen in einem beschleunigten Bieterverfahren für eine Gesamtsumme von rund 1,2 Milliarden Euro an institutionelle Anleger.

Damit ist für Siemens das Kapital Osram fest abgeschlossen, denn einen ganz geringen Anteil mussten die Münchener behalten, da noch eine Wandelanleihe aussteht, die Siemens zur Lieferung von Osram-Aktien zwingen kann. Hier sprechen wir aber von keiner kursrelevanten Größe.

Dass allerdings die Osram-Aktie heute mit einem Minus von mehr als vier Prozent zu den schwächsten MDAX-Aktien des Tages zählt, überrascht nur auf den ersten Blick. Denn nun scheint die Chance verspielt, dass ein ausländischer Großaktionär via Paketkauf bei Osram einsteigt.

Und trotzdem hat die Osram-Aktie noch Fantasie. Denn Osram ist nun eigenständig und kann eigene Strategien umsetzen.

Ohnehin war das Management mit den Siemens-Managern tief zerstritten, weshalb hier sicherlich Lähmungserscheinungen die Weiterentwicklung bremsten.

 

Lesen Sie den ganzen Artikel von Gastautor Wolfgang Raum zur OSRAM AG auf www.plusvisionen.de weiter. 

 

OSRAM AG
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Wolfgang Raum | PlusvisionenWolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins Capital, die Capital Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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